In dieser Ausgabe von „pflegen: Demenz“ widmen wir uns dem Thema „Technik“ in der Versorgung und Betreuung demenzerkrankter Personen. Zudem hält natürlich auch die aktuelle Corona-Krise Einzug in die Heftinhalte. Durch die Krise hat die Diskussion um technische Hilfsmittel natürlich eine weitere Bedeutung bekommen. Können Kontakte über Social-Media den persönlichen, physischen Kontakt ersetzen?

Was aber bedeutet Technik in der Versorgung überhaupt. Von jeher gehen wir in der Pflege mit analoger und in den letzten Jahren verstärkt mit digitaler Technik um. Die Frage, ob wir Technik in der Pflege wollen, stellt sich nicht! Eher müssen wir uns fragen, wie wir sie einsetzen …

Und ausserdem ist da noch die von mir gesetzte Forderung nach einem Demenzboard für die gerontopsychiatrische Pflege in dieser Ausgabe … (siehe dazu diesen Blogbeitrag).


„Immer wieder hört man in Gesprächen zurückhaltende oder gar „verteufelnde“ Kommentare zum Einsatz von Technik in der Pflege. Eine besondere Vehemenz bekommen kritische Kommentare häufig dann, wenn es um die Pflege von Menschen mit einer Demenz-erkrankung geht. Dabei nutzen Pflegende technische Hilfsmittel fast schon selbstverständlich. In vielen Situationen kann sie Entlastung bewirken. Zweifel zum Einsatz und Nutzen von Technik in der Pflege häufen sich meistens, wenn die falschen Fragen gestellt werden […].“

Detlef Rüsing in Ausgabe 55/2020 der Fachzeitschrift „pflegen: Demenz“

Das Material zu dieser Ausgabe „Wie die Zeit vergeht“ ist ein Ratespiel, das das Thema Technik und deren Entwicklung aufnimmt und für den Einsatz mit betagten Personen und Menschen mit Demenz zusammengestellt worden ist. In dem Spiel wird ein früher gebräuchlicher (technischer) Gegenstand oder eine früher alltägliche Handlung mithilfe von Hinweisen gesucht. Das Gesuchte ist mit einem Foto abgebildet ebenso wie die heute gebräuchliche digitalisierte Version, dadurch können generationsübergreifend Gespräche über Plattenspieler, Tonbandgeräte und Kassetten bis hin zum Musikstreaming geführt und Erinnerungen an das erste Festnetztelefon oder die dicken Lexika in der Hausbibliothek geschaffen werden.

Die 16 Karten werden in einer verschließbaren Mappe geliefert. Mit dem bereitgestellten Download kann das Spiel zusätzlich auf einem Tablet-PC genutzt oder ausgedruckt werden.


Zum Heft „Technik & Digitales“ auf den Seiten des Friedrich Verlages.

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